Sonntag, 12. August 2012

Prof. Gary Zabel, PhD (SL: Georg Janick) über Ernst Bloch (8/2012) #SL #Secondlife #Philosophie #philosophy

... es ist geschafft (hoffe ich). DANK allen Helferinnen! (Englischer Original -Text anhängend)
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Prof. Gary Zabel, PhD (SL: Georg Janick) über Ernst Bloch (8/2012)

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„Ich habe schon einiges über Bloch geschrieben - allerdings nun schon eine Weile nicht mehr - so haben Sie bitte etwas Geduld mit mir.
Wie schon BukTom erklärt hat, ist Ernst Bloch in Ludwigshafen am Rhein geboren worden - und jenseits dieses Flusses liegt die Stadt Mannheim. Bloch selbst fand diese Tatsache bedeutsam und bemerkenswert. Ludwigshafen war eine Industriestadt und Mannheim hatte immer noch den Flair einer mittelalterlichen bürgerlichen Stadt mit wunderschönen Kathedralen und dergleichen. Er nannte die große Nachbarschaft der beiden Städte eine „Unzeitgenössischkeit“. 
Zwei Ströme der Zeit, einer davon aus der Vergangenheit. 
Die marxistische Kritik des utopischen Sozialismus zielt darauf ab, dass bloße Träume nicht in realen gesellschaftlichen Kräften verwurzelt sind. Doch Bloch zeigte auf, dass die Träume der Menschen durchaus reale gesellschaftlichen Kräfte sind und dass die Marxisten diejenigen ignorieren, die ihre zerbrechlich entwickelten sozialen Beziehungen opfern müssen, um die Verwirklichung ihrer Träume zu erreichen.
Bloch wies darauf hin, dass viele dieser Beziehungen es allerdings tatsächlich verdienen geopfert zu werden.
Dass vieles aus der Vergangenheit Unterdrückung darstellte und dass diese Vorstellungen dann auch in den Werken der Kultur, Kunst, usw. verwurzelt sind. 
Über die Menschen kann nichts begriffen werden, wenn man die Dimension“Hoffnung“ bei ihnen außer acht läßt.  Die Hoffnung ist es, die die Visionen einer besseren Zukunft und den Menschen in seinem gegenwärtigen, aktuellen Sein verbindet.
Das war eine zentrale Aussage in Blochs Arbeit. Er war, wie Sie wissen, ein Marxist. Aber er fand eine Möglichkeit alte Gedankenstränge einzufügen die von den Marxisten außen vor gelassen wurden, unter anderem Neoplatonismus, Okkultismus, eschatologische Religion und andere. Er brachte diese beiden Arten von Gedankensträngen zusammen, zuerst in einem Buch welches er als junger Mann schrieb, „Geist der Utopie“. Er stand hierbei auch unter dem Einfluss seiner Frau, einer Russin mit Einflüssen aus der christlichen Mystik und anschließend schrieb er sein Meisterwerk „Das Prinzip Hoffnung“. Es ist das zweite Buch auf welches ich mich konzentrieren möchte, weil Bloch darin etwas entwickelt, dass wir eine „Ontologie der Hoffnung“ nennen können. Er sagt, dass die grundlegende Motivation (Handlungszwang) der Menschen eine Art „Hunger“ ist. Gemeint ist der Versuch dem Mangel zu entkommen. Mangel jeder Art und Hunger verursachen Hoffnung, weil ein Gefühl von einer besseren Zukunft entsteht, genauso wie Technologie, Wissenschaft, Mode, Märchen, eine Vielzahl von Dingen. Alle diese Felder der Kultur haben utopische Elemente. Utopie bezieht sich auf das Wunschbild der kompletten/erfüllten Menschheit. Dieser Gedanke dehnt die Idee der Utopie über die Sozialutopien von z.B. Thomas Morus  hinaus aus. Bloch entwickelte dieses weitreichende Konzept in einer Debatte zwischen zwei Seiten. Er bekämpfte sowohl die Linke, als auch die Rechte. Für Konservative sind Utopien die Träume der Intellektuellen. Utopien sind Träume von Intellektuellen die anfällige entstandene soziale Beziehungen opfern bei dem Versuch Ihre Träume zu verwirklichen. Bloch wies darauf hin, dass viele dieser Beziehungen zu Recht geopfert wurden und dass viel aus der Vergangenheit unterdrückerisch wäre. Aber er kämpfte auch gegen die Linke. In der marxistischen Tradition wird auf Engels zurück gehend zwischen utopischem Sozialismus und wissenschaftlichem Sozialismus unterschieden. Der Marxist kritisiert utopischen Sozialismus ein bloßer Traum zu sein, der nicht auf sozialen Kräfte basiert. Aber Bloch wies darauf hin, dass die Träume der Menschen reale Kräfte sind und dass Marxisten diese Kräfte gefährlicher Weise ignorieren.
Bedenken Sie, es war die Zeit als der Faschismus aufkam und den Träumen Beachtung schenkte, - rückschrittlichen Träumen! Bloch glaubte, dass Marxisten den Faschismus niemals besiegen könnten, wenn sie keinen Raum für andere Träume schaffen würden. Deshalb wollte er die Idee der Utopie für die Linke wiederbeleben und verschrieb sein Leben und seine Arbeit diesem Vorhaben. Bitte beachten Sie aber, dass für ihn die Utopie überall um uns herum existiert: In den Märchen für unsere Kinder, in der Musik die wir hören, in den Bildern die wir lieben, in den Gebäuden in denen wir leben und in den Träumen der Vergangenheit die nun unsere Kultur bilden. Sie müssen aus der Konformität befreit werden und sie müssen ihren explosiven und revolutionären Charakter zurückerhalten. Als ich mit Second Life (SL) vertraut und in diese Virtuelle Welt involviert  wurde, war mir sogleich klar, dass SL ein utopisches Potenzial hat. Immerhin fliegen wir hier, zum Beispiel – das ist eine erstaunliche Sache. Die Menschheit träumte vom Fliegen über tausende von Jahren. Und hier gibt es noch so viele weitere Versuche der Wunscherfüllung! Nicht alle davon sind gut. Auf verschiedene Weisen betrachtet ist die in SL ebenfalls  entstandene differenzierte Sexszene eine Utopie mit einem Preis …“

------ (( Zwischenruf )) ------

[14.28] XXX: Georg, ich habe eine Frage.
 [14.28] Georg Janick: Ja, bitte.
 [14.29] XXX: Wer darf Wünsche in gut oder nicht gut qualifizieren? Wer hat das Recht, dies zu tun?
 [14.29] Georg Janick: Eine gute Frage. Ich denke, dass Wünsche als reine Wünsche verstanden, alle denselben Status haben. Als reine Wünsche sind sie alle gleich. Wenn man aber versucht, sie zu realisieren und auszuleben - wird es kompliziert und schwierig. Nehmen wir Blochs eigenen Fall. Er wurde zeitweise ein Verteidiger Stalins. Heutzutage verstehe ich, wie es dazu kommen konnte. Aber ich denke es war falsch! Es gibt in dieser Hinsicht etliche Argumente - aber das führt jetzt auf ein zu weites Feld.
Der Punkt ist: solange man etwas nur als Wunsch in Betracht zieht, wird niemand etwas wirklich kritisches dazu sagen. Aber wenn man beginnt ihn in die Realität umzusetzen - dann haben wir alle etwas dazu zu sagen! Und das ist auch die Antwort auf die Anfangsfrage. Wer hat das Recht hierzu? Wir alle.
[14.33] XXX: Natürlich nicht!
[14.33] Georg Janick: Nun gut. Sagen Sie uns warum.
[14.34] XXX: Weil meine Wünsche und Träume meine Wünsche und Träume sind! Und wenn ich sie Realität werden lassen will, hat NIEMAND das Recht mir in dieser Hinsicht Vorschriften zu machen! Mir nicht und auch meine Wünsche hat er zu respektieren!
[14.34] Georg Janick: Und was, wenn der Wunsch um den es geht, der ist, mich zu töten?
[14.34] XXX: Nun ja, das ist dann etwas anderes.
[14.35] XY: Ich habe aber das Recht, Ihren Wunsch zu beurteilen ... aus meiner Sicht ...
 [14.35] XXX: Nein, nicht wirklich. Wenn meine Wünsche nicht mit den Wünschen der betreffenden Person kollidieren - dann darf diese das nicht tun!
[14.35] Georg Janick: Aber warum bringen Sie denn jetzt die Frage der Autorität hier auf?
[14:36] XXX: Weil ich keinerlei Autorität in Hinsicht auf meine Wünsche akzeptiere.

------- (( Zwischenruf  Ende )) ------

„Lassen Sie uns beginnen beim Wunschbild und seiner Verkörperung in den Leistungen der Kultur. Wir können bildliche Kunst als erstes nehmen. Für Bloch ist Kunst Utopie, selbst wenn sie keine Utopie abbildet. Kunst beinhaltet eine Perfektion von Form, die nicht in der Wirklichkeit existiert. Sie drängt den Ausdruck zu einem Extrem, den wir im normalen Leben nicht antreffen. In diesem Sinne ist sie Utopie.
Aber die bildenden Künste waren nicht sein oberstes Interesse. Sein ästhetisches Hauptinteresse galt der Musik. Und das ist interessant.
Denn Musik, reine Musik, handelt nicht „von" irgendwas. Und dennoch sagt uns Bloch, dass sie die utopischste aller Künste sei – im Geiste von Utopia. Er sagt, dass Musik Utopie sei, weil sie der Ausdruck menschlicher Subjektivität und ein Ausdruck ihrer Tiefe sei.
In seiner Jugend stand Bloch dem Expressionismus in der Kunst nahe. Er schrieb über die expressionistische Bewegung und sie wurde wichtig für ihn. In der expressionistischen Malerei sah er dasselbe Bestreben, das er in großartiger Musik sah, um das menschliche Subjekt zu zeigen, welches er „arcanum", ein Geheimnis, nannte. Das ist also in gewissem Sinne der Schlüssel zum Geheimnis des Seins. Es ist, als käme das Sein dennoch zum Ausdruck im Sichtbarwerden der menschlichen Subjektivität. Er sah sie unterworfen und eingeengt in Verboten, blockiert durch soziale Strukturen. Und der Klang in der Musik ist ein Protest gegen diese Blockade und das Abbild eines Subjekts, das letztendlich frei ist. Je tiefer wir eindringen in uns selbst, in das Reich des künstlerischen Ausdrucks, desto mehr können wir erkennen, dass wir großartiger sind als es zunächst scheint. Erinnern Sie sich, dass ich zuerst sagte, dass Bloch durch die christliche Mystik beeinflusst war. Er sieht die Gestalt Jesu als ein Symbol des Selbst, das seine wahren Tiefen erlangt, und Musik als Medium, in welchem dies stattfindet. So können wir zum Beispiel in der Musik der frühen Renaissance die Entstehung eines Maßstabs als eine wohl geordnete Folge von Noten sehen, eine Anweisung von Ausdruck, die uns befähigt, die Tiefen der Subjektivität zu reflektieren, ebenso wie die Aussagekraft der Stimme in gesungener Musik mit ausschmückenden Instrumenten und so fort. All dies strebt am Ende dem „Prinzip Hoffnung" zu. Er bezieht sich auf einen Mythos, den Mythos von Syrinx, der Dyade (Zweigeteiltheit).  Die Nymphe spielt auf den Feldern mit ihren Freunden, und der Gott Pan kommt, um sie zu entführen. Sie bringt ihre Freunde auf magische Weise dazu, sie in ein Schilfrohr zu verwandeln, das mit den anderen Schilfrohren vom Wind bewegt wird. Pan nimmt eine handvoll Schilf, bindet es zusammen, sie eingeschlossen, und bläst auf dem Schilf wie auf einer Flöte. Er hört ihre Stimme. Sie ist abwesend und dennoch anwesend in dem Klang des Instruments. Das Objekt seiner Lust spricht zu ihm.
Aber das Wunschbild ist anwesend in der Musik als einer wohl geordneten Abfolge von Noten. Theodor Adorno ist besser bekannt als der Philosoph der Musik. Aber Bloch war ein ebenso starker Denker. Nur dass Adorno argumentiert hat, dass Musik sozialen Inhalt hat, sogar wenn sie sich nicht auf die Gesellschaft bezieht. Ihr sozialer Inhalt rührt von der Tatsache her, dass die Sprache der Musik das Produkt der Geschichte ist, der sozialen Vergangenheit. Doch Bloch war selbst in seinen späten Arbeiten, skeptisch in Bezug auf soziale Strukturen. Für ihn ist die Befreiung der Musik kein soziales, sondern ein radikales Thema. Es ist eine eigenartige Haltung für einen Marxisten. Aber so gesehen war Bloch eben ein sehr eigenartiger Marxist.“

+++ ENDE +++


Englischer Original - Text:
14:09] Georg Janick: I have written a bit about Bloch but not for a while so you may have to bear with me As BukTom said Bloch was born in Ludwigshafen and across the river there is the town of Mannheim. He found this significant. Ludwigshafen was an industrial city: and Mannheim still had the mark of the Middle Ages Beautiful cathedral and so on. He called the proximity of the two "noncontemporaniety". Two streams of time, one from the past. The Marxist criticize utopian socialism for being mere dreaming not being rooted in real social forces. But Bloch pointed out that peoples dreams are real social forces and that Marxists ignore them who will sacrifice delicately evolved social relationships to the attempt to realize their dreams. Bloch pointed out that many of these relationships deserve to be sacrificed That much from the past is oppressive and these images are embodied in works of culture, art. Nothing at all can be understood about people apart from the dimension of hope. Hope produces wish-images and one from the present coming together. That was an important theme in Blochs work. He was, as you know, a Marxist. But he found a place for ancient streams of thought that Marxism had not incorporated including NeoPlatonism, occultism, Eschatological religion and others. And he brought the two streams together, first in a book he wrote when he was still a young man, Spirit of Utopia. He was under his wife's influence then a Russian influenced by Christian mysticism, and then in his masterwork The Principle of Hope. It is the second book I want to focus on because there Bloch develops what we could call an ontology of hope. He says the must basic drive in people is hunger. In the sense of the attempt to overcome deprivation, Deprivation of all kinds and hunger produces hope as the felt anticipation of a better future but also technology, science, fashion, fairly tales, a great number of things. All of these domains of culture have utopian elements. Utopia refers to the wish-images of human fulfilment.This expands the idea of utopia beyond the social utopias of Thomas More for example. Bloch developed this expansive conception in a debate with two sides. He fought the left as well as the right. For conservatives Utopias are dreams of intellectuals. Utopias are dreams of intellectuals who will sacrifice delicately evolved social relationships to the attempt to realize their dreams. Bloch pointed out that many of these relationships deserve to be sacrificed. That much from the past is oppressive. But he also fought the left. In the Marxist tradition the distinction is made first by Engels between utopian socialism and scientific socialism. The Marxist criticize utopian socialism for being mere dreaming not being rooted in real social forces. But Bloch pointed out that peoples dreams are real social forces and that Marxists ignor them at their peril. Remember this was the time when fascism was on the rise and fascism was paying attention to dreams, regressive dreams. Bloch felt that Marxists would never being able to defeat fascism unless they made room for different dreams. So he want to rehabiliate the idea of utopia for the left and that is what he devoted his life and work to doing. But again remember that for him utopia is all around us : In the fairy tales we read to our children,in the music we listen to, in the paintings we love, in the buildings we live in, in the dreams of the past that now constitute our culture. They need to be rescued from conformity and given their explosive, revolutionary character once again. Now it occurred to me when I became involved in SL that SL has utopian potential. After all we fly here - that is an amazing thing. People have been dreaming of flying for thousands of years. There are many other attempts at wish fulfilments here. Not all of them good. In some ways the developed sex scene here is utopian with a price

[14:28] XXX: Georg, I have a question.
 [14:28] Georg Janick: yes please
 [14:29] XXX : Who does qualify the wishes in good or no good? Who has the right to do so?
 [14:29] Georg Janick: Good question. I guess that as wishes they all have the same status. As wishes I think they are all the same but the attempt to implement them, to realize them, faces difficulties. So take Blochs own case. He became a defender of Stalin. Now I understand why that happened. But I think he was wrong. I have arguments for that but they would take us too far a field. The point is that as long as you simply entertain the wish no one should say anything critical. But when you attempt to realize it then we all have something to say. So the answer to your question. Who has the right? Is that all of us do
[14:33] XXX: Of course not.
[14:33Georg Janick: Good. Tell us why.
[14:34] XXX: Because my wishes and dreams are mine. And when I want to make them come true, nobody has to rule about it. Even not about me in respect of my wishes.
[14:34] Georg Janick: And what if you wish to kill me?
[14:34] XXX: Well, that is something else.
[14:35] XY: But I have the right to judge your wish... from my point of view...
 [14:35] XXX: No, really, if my wishes do not correspond with the wishes of the person in charge (so to say) I must not do it.
[14:35] Georg Janick: But why are you raising the issue of authority?
[14:36] XXX: Because I do not accept authority regarding my wishes.

 [14:39] Georg Janick: Let's begin from the wish-image and its embodiment in works of culture. We can take visual art first. For Bloch art is utopian even when it does not depict utopia. Art involves a perfection of form that does not exist in reality. It pushes expression to an extreme that we do not encounter in ordinary life. In that sense it is utopian.But the visual arts were not his primary interest. His main aesthetic interest was music. And this is interesting. Because music, pure music, is not "about" anything. And yet Bloch tells us it is the most utopian of all the arts. In Spirit of Utopia. He says that music is utopian because it is an expression of human subjectivity and expression of its depths. Bloch was associated in his youth with expressionism in the arts. He wrote on the expressionist movement and it became important to him. In expressionist painting he saw the same attempt he saw in great music. To present the human subject as what he called an "arcanum", a mystery. That is also in some sense the key to the mystery of being. It is as though Being comes to expression in the emergence of human subjectivity. He saw subjected as hemmed in denied, blocked by social structures. And sound in music a protest against this blockage and the image of a subject who is finally free. The deeper we go into ourselves in the realm of artistic expression the more we can see that we are greater than we first appeared to be. Remember I said that in that book Bloch was influenced by Christian Mysticism. He sees the figure of Jesus as a symbol of the self that has attained its true depths and music as the medium in which this occurs. So for example in early Renaissance music we see the emergence of the scale as a well ordered series of notes, an order of expression that enables us to reflect the depths of subjectivity, also the significance f the voice in vocal music of coloristic instrumentation and so on. All help toward that end in The Principle of Hope. He refers to a myth. The myth of Syrnx the dyad. The nymph who is planning in the fields with her friend and the god Pan comes and tries to abduct her. She has her friends magically turn her into a reed blowing in the wind with the other reeds. Well, Pan takes a handful of reeds and binds them together including her and blows into the pipe that results and he hears her voice. She is absent and yet present in the sound of the instrument. The object of his desire alluded him. But the wish-image is present in the music as a well-order series of notes. Theodor Adorno is better known as a philosopher of music. But Bloch was an equally powerful thinker. Only Adorno argued that music has social content even when it is not about society. Its social content comes from the fact that the language of music is the product of history, of the social past. But Bloch even in his late work was sceptical about social structure. For him the liberation of music is not social but radically subjective. It is a strange position for a Marxist to take. But then Bloch was a very strange Marxists.

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Freitag, 10. August 2012

#Übersetzungs - Fragmente (Fortschritte - aber etwas unübersichtlich ...) in progress.




A) Englischer Text
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B) Anfang übersetzt von Helferin 1.
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C) Anfang und Dialog in der Mitte übersetzt (von BukTom Bloch)
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D) Ende übersetzt von Helferin 2.
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E) Google Wort - für Wort (alles) (maschinell):

A) Englischer Text:

14:09] Georg Janick: I have written a bit about Bloch but not for a while so you may have to bear with me As BukTom said Bloch was born in Ludwigshafen and across the river there is the town of Mannheim. He found this significant. Ludwigshafen was an industrial city: and Mannheim still had the mark of the Middle Ages Beautiful cathedral and so on. He called the proximity of the two "noncontemporaniety". Two streams of time, one from the past. The Marxist criticize utopian socialism for being mere dreaming not being rooted in real social forces. But Bloch pointed out that peoples dreams are real social forces and that Marxists ignore them who will sacrifice delicately evolved social relationships to the attempt to realize their dreams. Bloch pointed out that many of these relationships deserve to be sacrificed That much from the past is oppressive and these images are embodied in works of culture, art. Nothing at all can be understood about people apart from the dimension of hope. Hope produces wish-images and one from the present coming together. That was an important theme in Blochs work. He was, as you know, a Marxist. But he found a place for ancient streams of thought that Marxism had not incorporated including NeoPlatonism, occultism, Eschatological religion and others. And he brought the two streams together, first in a book he wrote when he was still a young man, Spirit of Utopia. He was under his wife's influence then a Russian influenced by Christian mysticism, and then in his masterwork The Principle of Hope. It is the second book I want to focus on because there Bloch develops what we could call an ontology of hope. He says the must basic drive in people is hunger. In the sense of the attempt to overcome deprivation, Deprivation of all kinds and hunger produces hope as the felt anticipation of a better future but also technology, science, fashion, fairly tales, a great number of things. All of these domains of culture have utopian elements. Utopia refers to the wish-images of human fulfilment.This expands the idea of utopia beyond the social utopias of Thomas More for example. Bloch developed this expansive conception in a debate with two sides. He fought the left as well as the right. For conservatives Utopias are dreams of intellectuals. Utopias are dreams of intellectuals who will sacrifice delicately evolved social relationships to the attempt to realize their dreams. Bloch pointed out that many of these relationships deserve to be sacrificed. That much from the past is oppressive. But he also fought the left. In the Marxist tradition the distinction is made first by Engels between utopian socialism and scientific socialism. The Marxist criticize utopian socialism for being mere dreaming not being rooted in real social forces. But Bloch pointed out that peoples dreams are real social forces and that Marxists ignor them at their peril. Remember this was the time when fascism was on the rise and fascism was paying attention to dreams, regressive dreams. Bloch felt that Marxists would never being able to defeat fascism unless they made room for different dreams. So he want to rehabiliate the idea of utopia for the left and that is what he devoted his life and work to doing. But again remember that for him utopia is all around us : In the fairy tales we read to our children,in the music we listen to, in the paintings we love, in the buildings we live in, in the dreams of the past that now constitute our culture. They need to be rescued from conformity and given their explosive, revolutionary character once again. Now it occurred to me when I became involved in SL that SL has utopian potential. After all we fly here - that is an amazing thing. People have been dreaming of flying for thousands of years. There are many other attempts at wish fulfilments here. Not all of them good. In some ways the developed sex scene here is utopian with a price

[14:28] XXX: Georg, I have a question.
 [14:28] Georg Janick: yes please
 [14:29] XXX : Who does qualify the wishes in good or no good? Who has the right to do so?
 [14:29] Georg Janick: Good question. I guess that as wishes they all have the same status. As wishes I think they are all the same but the attempt to implement them, to realize them, faces difficulties. So take Blochs own case. He became a defender of Stalin. Now I understand why that happened. But I think he was wrong. I have arguments for that but they would take us too far a field. The point is that as long as you simply entertain the wish no one should say anything critical. But when you attempt to realize it then we all have something to say. So the answer to your question. Who has the right? Is that all of us do
[14:33] XXX: Of course not.
[14:33Georg Janick: Good. Tell us why.
[14:34] XXX: Because my wishes and dreams are mine. And when I want to make them come true, nobody has to rule about it. Even not about me in respect of my wishes.
[14:34] Georg Janick: And what if you wish to kill me?
[14:34] XXX: Well, that is something else.
[14:35] XY: But I have the right to judge your wish... from my point of view...
 [14:35] XXX: No, really, if my wishes do not correspond with the wishes of the person in charge (so to say) I must not do it.
[14:35] Georg Janick: But why are you raising the issue of authority?
[14:36] XXX: Because I do not accept authority regarding my wishes.

 [14:39] Georg Janick: Let's begin from the wish-image and its embodiment in works of culture. We can take visual art first. For Bloch art is utopian even when it does not depict utopia. Art involves a perfection of form that does not exist in reality. It pushes expression to an extreme that we do not encounter in ordinary life. In that sense it is utopian.But the visual arts were not his primary interest. His main aesthetic interest was music. And this is interesting. Because music, pure music, is not "about" anything. And yet Bloch tells us it is the most utopian of all the arts. In Spirit of Utopia. He says that music is utopian because it is an expression of human subjectivity and expression of its depths. Bloch was associated in his youth with expressionism in the arts. He wrote on the expressionist movement and it became important to him. In expressionist painting he saw the same attempt he saw in great music. To present the human subject as what he called an "arcanum", a mystery. That is also in some sense the key to the mystery of being. It is as though Being comes to expression in the emergence of human subjectivity. He saw subjected as hemmed in denied, blocked by social structures. And sound in music a protest against this blockage and the image of a subject who is finally free. The deeper we go into ourselves in the realm of artistic expression the more we can see that we are greater than we first appeared to be. Remember I said that in that book Bloch was influenced by Christian Mysticism. He sees the figure of Jesus as a symbol of the self that has attained its true depths and music as the medium in which this occurs. So for example in early Renaissance music we see the emergence of the scale as a well ordered series of notes, an order of expression that enables us to reflect the depths of subjectivity, also the significance f the voice in vocal music of coloristic instrumentation and so on. All help toward that end in The Principle of Hope. He refers to a myth. The myth of Syrnx the dyad. The nymph who is planning in the fields with her friend and the god Apollo comes and tries to abduct her. She has her friends magically turn her into a reed blowing in the wind with the other reeds. Well, Apoloy takes a handful of reeds and binds them together including her and blows into the pipe that results and he hears her voice. She is absent and yet present in the sound of the instrument. The object of his desire alluded him. But the wish-image is present in the music as a well-order series of notes. Theodor Adorno is better known as a philosopher of music. But Bloch was an equally powerful thinker. Only Adorno argued that music has social content even when it is not about society. Its social content comes from the fact that the language of music is the product of history, of the social past. But Bloch even in his late work was sceptical about social structure. For him the liberation of music is not social but radically subjective. It is a strange position for a Marxist to take. But then Bloch was a very strange Marxists.
Eingestellt von Zauselina Rieko um 11:48 am 04.08.2012


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B) Anfang übersetzt von Helferin 1.:

14:09] Gorg Janick: Ich habe ein bisschen über Bloch geschrieben, allerdings schon eine gute Weile nicht mehr also müssen Sie vielleicht etwas Geduld mit mir haben.
Wie Buk Tom sagte, wurde Bloch in Ludwigshafen geboren, direkt gegenüber der Stadt Mannheim, die auf der anderen Seite des Flusses liegt. Er fand dies bedeutend. Ludwigshafen war eine Industriestadt und Mannheim hatte immer noch den Flair einer mittelalterlichen Stadt mit wunderschönen Kathedralen und dergleichen. Er nannte die Nachbarschaft der beiden „unzeitgenössischkeit“. Zwei Zeitlinien, eine aus der Vergangenheit. Die Marxisten kritisieren den utopischen Sozialismus als bloßen Traum der nicht auf soziale Kräfte basiert. Aber Bloch wies darauf hin, dass die Träume der Menschen reale Kräfte sind und dass Marxisten diejenigen ignorieren, die anfälligen entstandenen soziale Beziehungen opfern in ihrem Bestreben ihre Träume zu realisieren. Bloch wies darauf hin, dass viele dieser Beziehungen zu Recht geopfert wurden, dass viel aus der Vergangenheit unterdrückerisch wäre und dass diese Bilder in Form von Kultur und Kunst Gestalt erhielten. Über die Menschen kann nichts begriffen werden außer der Dimension Hoffnung. Hoffnung führt Wunschbilder und jemanden aus der Gegenwart zusammen. Das war eine zentrale Aussage in Blochs Arbeit. Er war, wie Sie wissen, ein  Marxist. Aber er fand eine Möglichkeit alte Gedankenstränge einzufügen die von den Marxisten außen vor gelassen wurden, unter anderem Neoplatonismus, Okkultismus, eschatologische Religion und andere. Er brachte diese beiden Gedankenstränge zusammen, zuerst in einem Buch, welches er als junger Mann schrieb, Spirit of Utopia. Er war unter dem Einfluss seiner Frau, einer Russin mit Einflüssen aus christlicher Mystik und anschließend schrieb er sein Meisterwerk „The Principle of Hope“. Es ist das zweite Buch auf welches ich mich konzentrieren möchte, weil Bloch darin etwas entwickelt, dass wir eine „Ontologie der Hoffnung“ nennen können. Er sagt, dass die grundlegende Motivation (Handlungszwang) der Menschen Hunger ist. Gemeint ist der Versuch dem Mangel zu entkommen. Mangel jeder Art und Hunger verursachen Hoffnung, weil ein Gefühl von einer besseren Zukunft entsteht, genauso wie Technologie, Wissenschaft, Mode, Märchen, eine Vielzahl von Dingen. Alle diese Felder der Kultur haben utopische Elemente. Utopie bezieht sich auf das Wunschbild der kompletten/erfüllten Menschheit. Dieser Gedanke dehnt die Idee der Utopie über die Sozialutopie von Thomas More z.B. hinaus aus. Bloch entwickelte dieses weitreichende Konzept in einer Debatte zwischen zwei Seiten. Er kämpfte die Linke, sowie die Rechte. Für Konservative sind Utopien die Träume der Intellektuellen. Utopien sind Träume von Intellektuellen die anfällige entstandene soziale Beziehungen opfern bei dem Versuch Ihre Träume zu verwirklichen. Bloch wies darauf hin, dass viele dieser Beziehungen zu Recht geopfert wurden und dass viel aus der Vergangenheit unterdrückerisch wäre. Aber er kämpfte auch gegen die Linke. In der marxistischen Tradition wird auf Engels zurückgehend z wischen utopischem Sozialismus und wissenschaftlichem Sozialismus unterschieden. Der Marxist kritisiert utopischen Sozialismus ein bloßer Traum zu sein, der nicht auf soziale Kräfte basiert. Aber Bloch wies darauf hin, dass die Träume der Menschen reale Kräfte sind und dass Marxisten diese in ihrer Gefahr ignorieren. Bedenken Sie, es war die Zeit als Faschismus aufkam und den Träumen Beachtung schenkte, rückschrittliche Träume. Bloch glaubte, dass Marxisten den Faschismus niemals besiegen könnten wenn sie keinen Raum für andere Träume schaffen würden. Deshalb wollte er die Idee der Utopie für die Linke wiederbeleben und verschrieb sein Leben und seine Arbeit diesem Vorhaben. Bitte beachten Sie aber, dass für ihn die Utopie überall um uns herum existiert: In den Märchen für unsere Kinder, in der Musik die wir hören, in den Bildern die wir lieben, in den Gebäuden in denen wir leben und in den Träumen der Vergangenheit die nun unsere Kultur bilden. Sie müssen aus der Konformität befreit werden und sie müssen ihren explosiven und revolutionären Charakter zurückerhalten. Als ich mit SL vertraut/verwickelt wurde erschien es mir, dass SL utopisches Potenzial hat. Am Ende fliegen wir hier – das ist eine erstaunliche Sache. Die Menschheit träumte vom Fliegen über tausende von Jahren. Hier sind so viele andere Versuche Wünsche zu befriedigen. Nicht alle davon sind gut. Auf verschiedene Weisen betrachtet ist diese entstandene Sexszene utopisch mit einem Preis ...


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C) Anfang und Dialog in der Mitte übersetzt (von BukTom Bloch):

Gary Zabel über Ernst Bloch
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Ich habe schon einiges über Bloch geschrieben - allerdings nun schon eine Weile nicht mehr - so haben Sie bitte etwas Geduld mit mir.
Wie schon BukTom erklärt hat, ist Ernst Bloch in Ludwigshafen geboren worden - und jenseits des Flusses liegt die Stadt Mannheim. Bloch selbst fand diese Tatsache bemerkenswert. Ludwigshafen war eine industrielle Stadt: Manheim aber hatte immer noch Zeichen und Merkmale des Mittelalters, schöne Kathedrale und ähnliches. Er nannte die Nähe der beiden "noncontemporaniety" / zeitunvereinbar. Zwei Ströme der Zeit, einer davon aus der Vergangenheit. Die marxistische Kritik des utopischen Sozialismus zielt darauf ab, dass bloße Träumen nicht in realen gesellschaftlichen Kräften verwurzelt sind. Doch Bloch zeigte auf, dass die Träume der Menschen reale gesellschaftlichen Kräfte sind ...

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[14.28] XXX: Georg, ich habe eine Frage.
 [14.28] Georg Janick: Ja, bitte.
 [14.29] XXX: Wer darf Wünsche in gut oder nicht gut qualifizieren? Wer hat das Recht, dies zu tun?
 [14.29] Georg Janick: Eine gute Frage. Ich denke, dass Wünsche als reine Wünsche verstanden, alle denselben Status haben. Als reine Wünsche sind sie alle gleich. Wenn man aber versucht, sie zu realisieren und auszuleben - wird es kompliziert und schwierig. Nehmen wir Blochs eigenen Fall. Er wurde zeitweise ein Verteidiger Stalins. Heutzutage verstehe ich, wie es dazu kommen konnte. Aber ich denke es war falsch! Es gibt in dieser Hinsicht etliche Argumente - aber das führt jetzt auf ein zu weites Feld.
Der Punkt ist?: solange man etwas nur als Wunsch in Betracht zieht, wird niemand etwas wirklich kritisches dazu sagen. Aber wenn man beginnt ihn in die Realität umzusetzen - dann haben wir alle etwas dazu zu sagen! Und das ist auch die Antwort auf die Anfangsfrage. Wer das Recht hierzu? Wir alle.
[14.33] XXX: Natürlich nicht!
[14.33] Georg Janick: Nun gut. Sagen Sie uns warum.
[14.34] XXX: Weil meine Wünsche und Träume meine Wünsche und Träume sind! Und wenn ich sie Realität werden lassen will, hat NIEMAND das Recht mir in dieser Hinsicht Vorschriften zu machen! Mir nicht und nicht in Respekt hinsichtlich meiner Wünsche!
[14.34] Georg Janick: Und was, wenn der Wunsch um den es geht, der ist mich zu töten?
[14.34] XXX: Nun ja, das ist dann etwas anderes.
[14.35] XY: Ich habe aber das Recht, Ihren Wunsch zu beurteilen ... aus meiner Sicht ...
 [14.35] XXX: Nein, nicht wirklich. Wenn meine Wünsche nicht mit den Wünschen der betreffenden Person kollidieren - dann darf diese das nicht tun!
[14.35] Georg Janick: Aber warum bringen Sie denn jetzt die Frage der Autorität hier auf?
[14:36] XXX: Weil ich keinerlei Autorität in Hinsicht auf meine Wünsche akzeptiere.

-------

 [14.39] Georg Janick:

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D) Ende übersetzt von Helferin 2.

Lassen Sie uns beginnen beim Wunschbild und seiner Verkörperung
in den Leistungen der Kultur. Wir können bildliche Kunst als erstes
nehmen. Für Bloch ist Kunst Utopie, selbst wenn sie keine Utopie
abbildet. Kunst beinhaltet eine Perfektion von Form, die nicht in der
Wirklichkeit existiert. Sie drängt den Ausdruck zu einem Extrem, den
wir im normalen Leben nicht antreffen. In diesem Sinne ist sie Utopie.
Aber die bildenden Künste waren nicht sein oberstes Interesse. Sein
ästhetisches Hauptinteresse galt der Musik. Und das ist interessant.
Denn Musik, reine Musik, handelt nicht „von" irgendwas. Und
dennoch sagt uns Bloch, dass sie die utopischste aller Künste sei – im
Geiste von Utopia. Er sagt, dass Musik Utopie sei, weil sie der
Ausdruck menschlicher Subjektivität und ein Ausdruck ihrer Tiefe sei.
In seiner Jugend stand Bloch dem Expressionismus in der Kunst nahe.
Er schrieb über die expressionistische Bewegung und sie wurde
wichtig für ihn. In der expressionistischen Malerei sah er dasselbe
Bestreben, das er in großartiger Musik sah, um das menschliche
Subjekt zu zeigen, welches er „arcanum", ein Geheimnis, nannte. Das
ist also in gewissem Sinne der Schlüssel zum Geheimnis des Seins. Es
ist, als käme das Sein dennoch zum Ausdruck im Sichtbarwerden der
menschlichen Subjektivität. Er sah sie unterworfen und eingeengt in
Verboten, blockiert durch soziale Strukturen. Und der Klang in der
Musik ist ein Protest gegen diese Blockade und das Abbild eines
Subjekts, das letztendlich frei ist. Je tiefer wir eindringen in uns selbst,
in das Reich des künstlerischen Ausdrucks, desto mehr können wir
erkennen, dass wir großartiger sind als es zunächst scheint. Erinnern
Sie sich, dass ich zuerst sagte, dass Bloch durch die christliche Mystik
beeinflusst war. Er sieht die Gestalt Jesu als ein Symbol von dem
Selbst, das seine wahren Tiefen erlangt, und Musik als Medium, in
welchem dies stattfindet. So können wir zum Beispiel in der Musik
der frühen Renaissance die Entstehung eines Maßstabs als eine wohl
geordnete Folge von Noten sehen, eine Anweisung von Ausdruck, die
uns befähigt, die Tiefen der Subjektivität zu reflektieren, ebenso wie
die Aussagekraft der Stimme in gesungener Musik mit
ausschmückenden Instrumenten und so fort. All dies strebt am Ende
dem „Prinzip Hoffnung" zu. Er bezieht sich auf einen Mythos, den
Mythos von Syrinx, der Dyade (Zweigeteiltheit).  Die Nymphe spielt
auf den Feldern mit ihren Freunden, und der Gott Apollo kommt, um
sie zu entführen. Sie bringt ihre Freunde auf magische Weise dazu, sie
in ein Schilfrohr zu verwandeln, das mit den anderen Schilfrohren
vom Wind bewegt wird. Apollo nimmt eine handvoll Schilf, bindet es
zusammen, sie eingeschlossen, und bläst auf dem Schilf wie auf einer
Flöte. Er hört ihre Stimme. Sie ist abwesend und dennoch anwesend in
dem Klang des Instruments. Das Objekt seiner Lust spricht zu ihm.
Aber das Wunschbild ist anwesend in der Musik als einer wohl
geordneten Abfolge von Noten.  Theodor Adorno ist besser bekannt
als der Philosoph der Musik. Aber Bloch war ein ebenso starker
Denker. Nur dass Adorno argumentiert hat, dass Musik sozialen Inhalt
hat, sogar wenn sie sich nicht auf die Gesellschaft bezieht. Ihr sozialer
Inhalt rührt von der Tatsache her, dass die Sprache der Musik das
Produkt der Geschichte ist, der sozialen Vergangenheit. Doch Bloch
war selbst in seinen späten Arbeiten, skeptisch in Bezug auf soziale
Strukturen. Für ihn ist die Befreiung der Musik kein soziales, sondern
ein radikales Thema. Es ist eine eigenartige Haltung für einen
Marxisten. Aber so gesehen war Bloch ein sehr eigenartiger Marxist.



+++++++

E) Google Wort - für Wort (maschinell):

Ich habe ein bisschen über Bloch geschrieben, aber nicht für eine Weile so haben kann, mit mir zu tragen, da BukTom sagte Bloch in Ludwigshafen geboren wurde und jenseits des Flusses liegt die Stadt Mannheim. Er fand dies signifikant. Ludwigshafen war eine industrielle Stadt: Mannheim und hatte immer noch das Zeichen des Mittelalters schöne Kathedrale und so weiter. Er nannte die Nähe der beiden "noncontemporaniety". Zwei Ströme der Zeit, ein aus der Vergangenheit. Die marxistische Kritik utopischen Sozialismus für bloßen Träumen nicht im realen gesellschaftlichen Kräften verwurzelt. Aber Bloch wies darauf hin, dass die Völker Träume realen gesellschaftlichen Kräfte sind und dass die Marxisten sie ignorieren, wer zart entwickelt Opferbereitschaft soziale Beziehungen zu dem Versuch, ihre Träume zu verwirklichen. Bloch wies darauf hin, dass viele dieser Beziehungen geopfert So viel aus der Vergangenheit bedrückend ist und diese Bilder werden in den Werken der Kultur, der Kunst verkörpert werden verdienen. Gar nichts kann über Menschen verstanden werden, abgesehen von der Dimension der Hoffnung. Hoffnung produziert Wunsch-Bilder und ein aus der Gegenwart zusammen kommen. Das war ein wichtiges Thema in Blochs Werk. Er war, wie Sie wissen, ein Marxist. Aber er fand einen Platz für alte Ströme des Denkens, der Marxismus sei nicht darunter NeoPlatonism, Okkultismus, eschatologische Religion und andere integriert. Und er brachte die beiden Ströme zusammen, erstmals in einem Buch schrieb er, als er noch ein junger Mann, Geist der Utopie. Er stand unter dem Einfluss seiner Frau dann von einem russischen christlichen Mystik beeinflusst, und dann in seinem Meisterwerk Das Prinzip Hoffnung. Es ist das zweite Buch möchte ich darauf zu konzentrieren, weil es Bloch entwickelt, was wir konnten eine Ontologie der Hoffnung nennen. Er sagt, die müssen grundlegende Antrieb im Menschen ist Hunger. Im Sinne der Versuch, Entbehrungen zu überwinden, Entbehrungen aller Art und Hunger produziert Hoffnung, als fühlte Vorgriff auf eine bessere Zukunft, sondern auch Technik, Wissenschaft, Mode, ziemlich Geschichten, eine große Anzahl von Dingen. Alle diese Bereiche der Kultur haben utopische Elemente. Utopia bezieht sich auf die Wunsch-Bilder der menschlichen fulfilment.This erweitert die Idee der Utopie jenseits der gesellschaftlichen Utopien von Thomas Morus zum Beispiel. Bloch entwickelte diese expansive Konzeption in einer Debatte mit zwei Seiten. Er kämpfte mit der linken als auch das Recht. Für die Konservativen Utopien sind Träume von Intellektuellen. Utopien sind Träume von Intellektuellen, die zart entwickelt Opferbereitschaft sozialen Beziehungen werden dem Versuch, ihre Träume zu verwirklichen. Bloch wies darauf hin, dass viele dieser Beziehungen geopfert werden verdienen. So viel aus der Vergangenheit ist bedrückend. Aber er kämpfte auch die linke. In der marxistischen Tradition der Unterscheidung wird zunächst durch Engels zwischen utopischen Sozialismus und wissenschaftlichen Sozialismus gemacht. Die marxistische Kritik utopischen Sozialismus für bloßen Träumen nicht im realen gesellschaftlichen Kräften verwurzelt. Aber Bloch wies darauf hin, dass die Völker Träume realen gesellschaftlichen Kräfte sind und dass die Marxisten Ignor sie auf eigene Gefahr. Denken Sie daran, dies war die Zeit, als der Faschismus auf dem Vormarsch und Faschismus wurde Aufmerksamkeit auf Träume, Träume regressiv. Bloch fühlte, dass Marxisten würden nie in der Lage, den Faschismus zu besiegen, wenn sie Raum für unterschiedliche Träume gemacht. So will er die Idee der Utopie für das linke rehabiliate und das ist, was er sein Leben und Werk gewidmet tun. Aber noch einmal daran erinnern, dass für ihn Utopie überall um uns herum ist: In den Märchen lesen wir, um unsere Kinder, in der Musik die wir hören, in den Gemälden, die wir lieben, in den Gebäuden in der wir leben, in den Träumen der Vergangenheit, dass jetzt bilden unsere Kultur. Sie müssen von Konformität gerettet werden und aufgrund ihrer explosiven, revolutionären Charakter noch einmal. Jetzt fiel mir ein, wenn ich in SL beteiligt, dass SL utopische Potenzial hat wurde. Schließlich fliegen wir hier - das ist eine erstaunliche Sache. Die Menschen haben zu fliegen seit Tausenden von Jahren geträumt. Es gibt viele andere Versuche, Wunscherfüllungen hier. Nicht alle von ihnen gut. In gewisser Weise entwickelt die Sex-Szene ist hier mit einem utopischen Preis

[14.28] XXX: Georg, ich habe eine Frage.
 [14.28] Georg Janick: Ja Bitte
 [14.29] XXX: Wer kennt die Wünsche in gut oder nicht gut zu qualifizieren? Wer hat das Recht, dies zu tun?
 [14.29] Georg Janick: Gute Frage. Ich vermute, dass da will sie alle haben den gleichen Status. Da will ich denke, sie sind alle gleich, aber der Versuch, sie umzusetzen, um sie zu verwirklichen, steht vor Schwierigkeiten. So nehmen Sie Blochs eigenen Fall. Er wurde zu einem Verfechter der Stalin. Jetzt verstehe ich, warum das passiert ist. Aber ich denke, er war falsch. Ich habe Argumente dafür, aber sie würde zu weit führen ein Feld. Der Punkt ist, dass, solange Sie einfach den Wunsch hegen sollte niemand etwas Kritisches sagen. Aber wenn man sie zu verwirklichen versuchen, dann haben wir alle etwas zu sagen haben. Also die Antwort auf Ihre Frage. Wer hat das Recht? Ist das alles von uns tun
[14.33] XXX: Natürlich nicht.
[14.33 Georg Janick: Gut. Sagen Sie uns warum.
[14.34] XXX: Weil meine Wünsche und Träume sind meine. Und wenn ich, um sie wahr werden soll, hat niemand darüber zu herrschen. Auch nicht um mich in Bezug auf meine Wünsche.
[14.34] Georg Janick: Und was, wenn du mich töten wollen?
[14.34] XXX: Nun, das ist etwas anderes.
[14.35] XY: Ich habe aber das Recht vor, Ihren Wunsch zu beurteilen ... aus meiner Sicht ...
 [14.35] XXX: Nein, wirklich, wenn meine Wünsche nicht mit den Wünschen der verantwortlichen Person (sozusagen) entsprechen kann ich muss es nicht tun.
[14.35] Georg Janick: Aber warum sind Sie, die Frage der Autorität?
[14:36] XXX: Weil ich nicht akzeptieren Behörde in Bezug auf meine Wünsche.

 [14.39] Georg Janick: Fangen wir von dem Wunsch-Image und ihre Verkörperung in den Werken der Kultur. Wir können bildenden Kunst zuerst nehmen. Für Bloch Kunst ist utopisch, auch wenn es nicht schildern Utopie. Kunst beinhaltet eine Vollendung der Form, die nicht in Wirklichkeit nicht existiert. Es schiebt Ausdruck einer extremen, dass wir nicht im gewöhnlichen Leben begegnen. In diesem Sinne ist es utopian.But die bildende Kunst waren nicht sein primäres Interesse. Sein ästhetisches Interesse war die Musik. Und das ist interessant. Denn Musik, pure Musik, ist nicht "über" irgendetwas. Und doch Bloch sagt uns, es ist die utopische aller Künste. Im Geist der Utopie. Er sagt, dass Musik utopisch ist, weil es ein Ausdruck der menschlichen Subjektivität und Ausdruck seiner Tiefe ist. Bloch war in seiner Jugend mit dem Expressionismus in der Kunst verbunden. Er schrieb auf der expressionistischen Bewegung, und es wurde ihm wichtig. In expressionistischen Malerei sah er den gleichen Versuch er in große Musik sah. Um das menschliche Subjekt als was er als ein "Arkanum", ein Rätsel zu präsentieren. Das ist in gewisser Weise auch der Schlüssel zu dem Geheimnis des Seins. Es ist, als ob Da kommt zum Ausdruck in der Entstehung der menschlichen Subjektivität. Er sah unterworfen, wie in geleugnet gesäumt, blockiert durch die sozialen Strukturen. Und Ton in der Musik ein Protest gegen diese Blockade und das Bild eines Subjekts, das endlich frei ist. Je tiefer wir in uns hinein in den Bereich des künstlerischen Ausdrucks, je mehr wir sehen, dass wir mehr als wir zum ersten Mal erschien sein werden können. Denken Sie daran, ich sagte, dass in dem Buch von Christian Bloch Mystik beeinflusst war. Er sieht die Gestalt Jesu als Symbol des Selbst, das seine wahre Tiefe und Musik als Medium, in dem dies geschieht, erreicht hat. So zum Beispiel in der frühen Renaissance-Musik sehen wir die Entstehung der Skala als eine wohlgeordnete Reihe von Notizen, eine Ordnung des Ausdrucks, die uns in die Tiefen der Subjektivität, auch die Bedeutung f die Stimme in der Vokalmusik des koloristischen Instrumentierung reflektieren und ermöglicht so auf. Jede Hilfe zu diesem Zweck an das Prinzip der Hoffnung. Er bezieht sich auf einen Mythos. Der Mythos von Syrnx die Dyade. Die Nymphe, die in den Bereichen mit ihrem Freund und dem Gott Apollo plant kommt und versucht, sie zu entführen. Sie hat ihre Freunde magisch verwandeln sie in ein Schilfrohr im Wind mit den anderen Schilf. Nun, nimmt Apoloy eine Handvoll Blätter und bindet sie zusammen mit ihr und bläst in das Rohr, dass die Ergebnisse und er ihre Stimme hört. Sie ist abwesend und doch in der Klang des Instruments. Das Objekt seiner Begierde ihn angespielt. Aber der Wunsch-Bild ist in der Musik als auch Ordnung Reihe von Notizen. Theodor Adorno ist besser als Philosoph der Musik bekannt. Aber Bloch war eine ebenso mächtige Denker. Nur Adorno argumentierte, dass Musik sozialen Inhalt hat, auch wenn es nicht um die Gesellschaft. Seine sozialen Inhalt kommt von der Tatsache, dass die Sprache der Musik das Produkt der Geschichte, der sozialen Vergangenheit ist. Aber Bloch selbst in seinem Spätwerk war skeptisch gegenüber sozialen Struktur. Für ihn ist die Befreiung der Musik ist nicht soziale, sondern radikal subjektiv. Es ist eine seltsame Position für einen Marxisten zu nehmen. Aber dann Bloch war eine sehr seltsame Marxisten.

+++ ENDE +++

Freitag, 3. August 2012

#SL #Secondlife Philosophie - Event "Ernst Bloch" mit Gary Zabel, PhD bei Pegasus:


#SL #Secondlife 

Philosophie - Event "Ernst Bloch" mit Gary Zabel, PhD bei Pegasus:
...................................................................

Uff! Uiuiui!
:-)
Aber super war`s!
Hier mal die Fotos "uncut". Zauselina Rieko von den Brennenden Brennende Buchstaben wird freundlicherweise demnächst den Text des Vortrages aufbereiten und zur Verfügung stellen.
Nun erstmal ein dickes "Dankeschön"! An alle die da waren. An Gary Zabel, PhD für den Vortrag - und nochmals an Kueperpunk Korhonen für die Idee und die große Hilfe!
Einige Menschen erschienen ... zeitlich flexibel ... - aber insgesamt schätze ich ca. 15 Teilnehmer - was ich für eine solche, neue und spezielle Art von Veranstaltung für enorm halte.
Es begann mit den üblichen, normalen Katastrophen. Der "Star" erschien erst so eben just in time - was mich vor Freude erst mal zum crashen brachte ...
Dann funktionierte voice bei Gary nicht ...
Nun gut, er schrieb dann alles im Offenen Chat - das hat ja nicht nur Nachteile.
Die volle Zeit wurde ausgenutzt, gut 45 Minuten waren es schon! Wir haben gelernt, das wir beim nächsten Mal von vorn herein danach einen Diskussionsblock einplanen.
Denn - Diskussionsbedarf gab es.
Mein Eindruck war, dass der Großteil der Zuhörerinnen und Zuhörer zumindest sehr interessiert, teils sogar schier begeistert war.
Was mich natürlich sehr freut.
Es gab aber vereinzelt auch Kritik. Teils kurz während des Vortrages - teils ausführlicher hinterher in IMs. Wahrgenommen habe ich persönlich das von zwei Personen, zum Teil sogar relativ heftig.
Nun ja - die Philosophie ist kein Ponyhof ...
Spannend und anregend also auf jeden Fall.
Sollten wir unbedingt weiter machen, derlei.
Soweit zunächst und spontan.
Zum Schluß noch meine "Antrittsrede":

Ladies and Gentlemen!
Sehr geehrte Damen und Herren!

My name is BukTom Bloch, I am the owner of Free Library Pegasus (Freie Bibliothek Pegasus), here.
Ich bin BukTom Bloch, Gründer der Freien Bibliothek Pegasus hier.

"Bloch" is one of my names - and it is the name of the philosopher Ernst Bloch, too.
"Bloch" ist mein Nachname - und es ist auch der Name des Philosophen Ernst Bloch.

We both lived / live in Ludwigshafen, germany.
Wir leben / lebten beide in Deutschland, in Ludwigshafen.

Hier in SL gibt es seit kurzer Zeit etliche Informationen zu Ernst Bloch.
Since a short time you can get informations about Ernst Bloch around here in SL.

Everything at Pegasus is free and full perm. This is a uncommercial SIM.
Alles bei Pegasus ist kostenlos, free und full perm. Dies ist eine unkommerzielle SIM!

We are very proud about the fact Gary Zabel, PhD (SL: Georg Janick) will tell us something about Ernst Bloch today!
Wir sind sehr stolz, dass Professor Gary Zabel (SL: Georg Janick) uns heute hier einiges zu Ernst Bloch sagen will.

For this we say a big THANKS to Gary / Georg!
Wir danken hierfür Gary / Janick SEHR herzlich!

A big "thank you" from me, BukTom to Kueperpunk Korhonen (from the fantastic literature - group Brennende Buchstaben), too! He helped very much, to make this event possible!
Meinen ganz persönlichen Dank an Kueperpunk Korhonen von der fantastischen Literaturgruppe Brennende Buchstaben! Ohne ihn wäre dieses Ereignis hier nicht möglich gewesen!

And: thank you all for being here!! We really enjoy this!
Und: vielen Dank für Euer Aller Erscheinen. Wir freuen uns wirklich sehr darüber!

But now: Gary Zabel / Georg Janick!
Aber nun endlich: Gary Zabel / Georg Janick!

***


























Mittwoch, 1. August 2012

#SL: RL Ernst-Bloch-Zentrum begrüßt die "konkrete Utopie"!


Ernst Bloch - Zentrum begrüßt die "konkrete Utopie"!  (English version below)

#SL #Secondlife #Philosophie #Ludwigshafen #Bloch #Kufeld #Zabel #Pegasus


Zur Vorlesung über den Philosophen Ernst Bloch von Gary Zabel, PhD am Freitag, den 03.08.2012, ab 23 Uhr erhielt natürlich auch das international bekannte und renommierte "Ernst Bloch Zentrum der Stadt Ludwigshafen am Rhein" Informationen und eine entsprechende Einladung.
Erfreulicherweise antwortete nun der Direktor, Herr Dr. Klaus Kufeld persönlich hierauf. Es heißt unter anderem, man sei "sehr erfreut über Ihre Verdienste um Ernst Bloch in der virtuellen Realität" und wünscht "weiterhin viel Erfolg und Ihren Followern angeregte Unterhaltung."


***


We informed the international well - known "institute of culture and science, the Ernst Bloch Centre" (in RL - Ludwigshafen, germany) about the lecture from the philosopher Gary Zable, PhD at friday, 3th of August 2012, 23:00 o`clock german time.
Now the director of the institute, Dr. Klaus Kufeld in person answered us. We are very delighted about this friendly words.


Here is his message:


"Dear Mr. Tomm-Bub - or BukTom Bloch, if you prefer -
thank you for your invitation.
We are very happy about your endeavours introducing Ernst Bloch
to virtual reality. They do indeed deserve to be called utopian,
in the very best sense of the term, i.e. concrete utopian.
We hope that you and your followers continue to have
inspiring conversations and thoughts about Bloch's philosophy and beyond.
Kind regards,
Dr. Klaus Kufeld
Director Ernst - Bloch - Zentrum"


***
Links to the institut:
http://www.bloch.de/
English version:
http://www.bloch.de/content/view/46/114/
***
http://www.bloch.de/images/stories/ImpressumKontakt/Kontakt/kufeld_klein.jpg
= Dr. phil. Klaus Kufeld (director)
Leiter des Ernst - Bloch - Zentrums,
Geschäftsführer der Stiftung Ernst - Bloch - Zentrum
Konzeption, Programmleitung, Veranstaltungen, Ausstellungen

Montag, 30. Juli 2012

Invitation to all: great philosophical event in #SL !


Invitation to all: great philosophical event in #SL!


Famous philosopher Gary Zabel (in SL known as Georg Janick) gives a lecture at Pegasus library!
Pegasus library in SL is owned by BukTom Bloch and it`s a uncommercial library with many books, mostly in german language.
BukTom Blochs RL - Avatar (Burkhard Tomm-Bub, M.A.) lives in germany, in Ludwigshafen.
A famous son of this city was the philosopher Ernst Bloch, too!
http://en.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bloch
Gary Zabel / Georg Janick is a PhD from the USA.  He is teaching in the Philosophy Department at the University of Massachusetts at Boston since 1989. 
http://www.faculty.umb.edu/gary_zabel/Website/index.html
And now he will tell us a lecture about the philosopher Ernst Bloch.
We are very proudly present this!


It is coming soon: on Friday, 03. of August 2012, at 23 Uhr german time 
(2 PM PDT ).


It will take about 45 minutes, we suppose.
You can hear it with voice activated, language is english.
You are very cordially invited to it!
Here is the slurl:
http://maps.secondlife.com/secondlife/Vision%20of%20mountains1/175/196/22
And here a little youtube - clip (location):
http://www.youtube.com/watch?v=gV92HZw__kk


Much luck in all worlds!
BukTom Bloch

Sonntag, 22. Juli 2012

‎#SL #Secondlife #Pegasus #Kalevala #Kalewala #Finnland #Suomi

‎#SL #Secondlife #Pegasus #Kalevala #Kalewala #Finnland #Suomi - Dank an Stefani Bode für die Idee!

Ab sofort bei Pegasus free und full perm wie immer (Bücherburg, 1 OG). DAS finnische, mythologische Epos schlechthin! Zum Umblättern, mit zusätzlichem reinen Textband und inklusive Info - Begleitbuch. Demnächst auch kostenfrei im marketplace.









Freitag, 20. Juli 2012

Die wahren ST/A/Rs werden (ganzseitig) aktiv! #SL - Kultur in der Presse!

Bekanntes Magazin aus Österreich (ST/A/R) berichtet ganzseitig über die deutschsprachige Kultur- und Literaturszene in Second Life.
Mehr Info demnächst!



Dienstag, 26. Juni 2012

Ernst Bloch in Virtueller Welt geehrt

Ernst Bloch in Virtueller Welt geehrt
- Auch ein Nachbau der "Endlosen Treppe" erinnert an den Ludwigshafener Philosophen -

Das dreidimensionale Internet hat noch nicht den schwindelerregenden Boom erlebt, der ihm vor einigen Jahren voraus gesagt wurde. Doch etliche virtuelle Welten existieren nach wie vor oder entstehen gar neu. Second Life (SL) ist die älteste, größte und bekannteste dieser Welten.

Ernst Bloch (1885–1977) ist der bekannteste Ludwigshafener Philosoph schlechthin. Seit Ende Juni 2012 wird seiner aber nicht mehr nur in der realen Welt (zum Beispiel im Ludwigshafener Ernst Bloch Zentrum) gedacht, sondern auch in der VR, der virtual reality.
Der Avatar der hierfür Sorge trug, ist BukTom Bloch - und dieser Nachname ist kein Zufall, wie man richtig vermuten darf.
BukTom Bloch heißt mit bürgerlichem Namen Burkhard Tomm-Bub und lebt und wirkt bereits seit über 20 Jahren in Ludwigshafen am Rhein. Seit Mitte 2008 betreibt er die unkommerzielle "Freie Bibliothek Pegasus" in Second Life.
"Der Nachname meines Avatars war stets als Verneigung vor dem berühmten Sohn der Stadt gemeint," so Tomm-Bub, "nachdem ich schon andere Gedenkplätze auf dem Bibliotheksgelände eingerichtet hatte, zum Beispiel für die Hemshof - Friedel, war der Bau einer "eBloch - Ecke" eigentlich schon längst überfällig!"
Eine gemütliche Sitzecke im Freien neben einer der "Bücherburgen" läd ein, das kostenlose, illustrierte Info-Buch über Ernst Bloch nicht nur in Kopie mitzunehmen, sondern gleich vor Ort ein wenig darin zu stöbern. Zusammen gestellt wurde es von BukTom Bloch aus freien wikipadia - Materialien und liegt sowohl in einer "Umblätterfassung" als auch in einer reinen Textfassung vor.
Zwei selbstlaufende Diashows ergänzen das Informationsangebot über Bloch, seine Werke, das Ernst Bloch Zentrum und einiges mehr. Aber auch ein Nachbau der "Endlosen Treppe" von Max Bill (im Original in Ludwigshafen in unmittelbarer Nähe des Wilhelm-Hack-Museum positioniert) erinnert an den bekannten Philosophen und sein "Prinzip Hoffnung".
"Übrigens," schmunzelt Tomm-Bub, "die Lage der Erinnerungsstätte ganz in der Nähe der Blockhütte mit der "Karl May - Abteilung" - die ist natürlich auch kein reiner Zufall...".

Der Platz kann ab sofort von jedem selbst besichtigt werden, der das kostenlose Zugangsprogramm zu Second Life installiert und folgenden Teleport - Link anklickt:
http://slurl.com/secondlife/Vision%20of%20mountains1/243/190/22

Bekannt gemacht wird diese Möglichkeit von BukTom Bloch bereits jetzt über facebook, Google plus und twitter, sowie mittels eines youtube - clips. Zum 127. Geburtstag des Philosophen am 08. Juli 2012 sollen die Anstrengungen in dieser Richtung aber nochmals gezielt verstärkt werden.

Für die Zukunft hält Tomm-Bub alias BukTom Bloch einen Ausbau und eine Erweiterung des Ortes für eine gute Idee. "Vielleicht stellt mir ja sogar das Bloch - Zentrum in Ludwigshafen freies Material zur Verfügung - das wäre natürlich wunderbar!", so der SL - Bibliothekar.

(BTB)

Fotostrecke (20 Bilder):
http://buktomblog.blogspot.de/2012/06/ludwigshafen-philosoph-philosophie.html

youtube - clip:
Ernst Bloch in Second Life (SL) - Freie Bibliothek Pegasus

Burkhard Tomm-Bub, M.A.
67063 Ludwigshafen
ogma1(at)t-online.de