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Sonntag, 6. Dezember 2015

Ein Jahr Yúcale The Coffee Gallery



Ein Jahr Yúcale The Coffee Gallery

So war es angekündigt:

"Am Sonntag, 06.12.2015, besteht das Café .::Yúcale::. The Coffee Gallery ein Jahr. Aus diesem Anlass würden wir gerne mit euch feiern!

Es wird kleinere Lesungen und ein musikalisches Programm geben. Lesen werden u.a. Oliver Buslau, Thorsten Kueper, Kirsten Riehl, Rael Wissdorf und BukTom Bloch. Für musikalische Unterhaltung werden DJane Casy Hanly, Aminius Writer, DJ Sir John und Bacoo Balut sorgen.

Vorläufige Programminfo:

19:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
Lesungen von Angie Ling moderiert
mit
Thorsten Kü per
Oliver Buslau
Burkhard Tomm-Bub
Kirsten Riehl
Rael Wissdorf

ca. 20:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr
Djane Casy Hanly "Casys Charts"

ca. 21:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr
Aminius Writer Live "Cover Songs"

ca. 22:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr
DJ Bacoo Balut "Funkophobia"

ab ca. 23:00 Uhr
DJ Sir John "Goa Trance & Psy Trance:


Zusätzlich ist auch Michael Perlicks Ausstellung "Im Rausch der Stadtlichter" zu sehen.
Michael Perlick ist ein bildender Künstler, dessen Werke oft seine Heimtstadt Leipzig im Fokus haben. Dank seines Malstils wird er auch gerne als der van Gogh Leipzigs bezeichnet.

Doch seht selbst.

Seine Werke werden bis zum 06.02.2016 im Café selbst und im Gewächshaus zu sehen sein.

Mehr Infos findet ihr hier: www.michaelperlick.de

Taxi:
http://maps.secondlife.com/secondlife/Delta%20Games/127/230/22

..."

Auch ich durfte ja einen Text beitragen.
Das Ganze lief zugleich über Voice UND Teamspeak.
Was bei mir erst nicht funktionierte.
Dann doch. 

Und am Ende dann doch wieder nicht- zumindest wurde ich über teamspeak nicht aufgenommen / mitgeschnitten.

Dank aber an Claire, die mich auf jeden Fall für youtube aufgenommen hatte!



Eine prima Sache das!
Anbei einige Fotos von den Lesungen.
Vergrößern durch Klick, free und full perm.
MfG
BukTom Bloch 



















P.S.:

Folgenden Text las ich:

"SCHATTIGE BAUTEILE 

(Glosse v. B.Tomm-Bub)

 Wie kalt und prosaisch ist doch die Welt der "korrekten Definitionen" ... 
Da gibt es doch diesen herrlichen Begriff "Schattenfuge". 
Der hat mir gleich gefallen. ("Tidenhub" und "Überzwerch" wären übrigens weitere, solcher Begriffe. Aber egal.) 
Korrekt definiert man diesen Begriff jedenfalls so: 
"Eine Schattenfuge ist entweder eine Fuge zwischen Bauteilen unterschiedlicher Funktion, zum Beispiel zwischen einer Seitenwand und einer abgehängten Holz-Unterdecke oder zwischen einer Bildaussenkante und einem Bilderrahmen. Diese Fuge wird Schattenfuge genannt und kann gestalterisch betont werden." (Wikipedia) 
Aber was soll das !? 
Hierzu ist mir nun wahrlich wesentlich Erbaulicheres eingefallen. 
Es gibt ja immer eine Person, von der man bestimmte Worte ein erstes Mal hört... In diesem Falle handelte es sich hierbei um Nina. 
Ich schrieb ihr zunächst: 
"Schattenfuge" ist ein herrliches Wort, was es alles bedeuten könnte... 
Ein geheimnisvolles Musikstück, aufgestiegen aus dem Zwielicht des Hades, komponiert von einer einsamen untoten Seele, z.B. ... 
Nina antwortete denn auch: 
"In der Tat handelt es sich um eine Komposition Walter Ulrich Liebentreus, eines Zeitgenossen J.S. Bachs. Einer, der ständig vom Ruhm des großen Meisters überdeckt wurde, obwohl er doch über mindestens ebensoviel technisches Geschick und Inspiration (wenn auch über weniger Kinder) verfügte. Der komponierte in einem Anfall von künstlerischer Verzweiflung binnen 14 Tagen, während derer er weder schlief noch aß, ein gewaltiges kontrapunktisches Werk - sein opus maximum und zugleich ultimum, denn kaum hatte er die Feder beiseite gelegt, kippte er vom Stuhl und starb an Kreislaufversagen. (Als offizielle Todesursache wurde damals "hitziges Hirnfieber" notiert, während die Kirche von dämonischer Besessenheit ausging und der obendrein mittellose Musikus in einem Armengrab am äußeren Rande des Friedhofs beigesetzt wurde). 
Wie durch ein Wunder wurde sein Werk jedoch knapp 200 Jahre später wiederentdeckt, und zwar von Ludwig Rellstab, demselben Typen, der Beethovens Klaviersonate Nr. 14, op. 27 Nr. 2 ungefragt den Namen "Mondscheinsonate" aufgezwängt hatte. Der erinnerte sich beim Hören der Komposition an einen Wespenstich, den er mal im Schatten einer Ulme erlitten hatte, und da der arme Walter Ulrich Liebentreu ja auch immer im Schatten Bachs gestanden 
hatte, gab Rellstab dessen letztem Werk den Namen "Schattenfuge"." ... 
Soweit Nina.  
Dies sagte mir nun schon wesentlich mehr zu ! 
Einige Weiterungen von mir mussten aber denn doch noch folgen: 
" ... Und nachts, zwischen Mitternacht und 1 Uhr, wenn man auf diesem Friedhof nachdenklich spazieren geht und über den Wert oder Unwert des Lebens, der Liebe und des Todes sinniert und versonnen auf dieses von Efeu überwucherte Armengrab herabsieht .... 
dann, ja dann wiegen sich die Äste der Friedhofsbäume im plötzlichen, kühlen Wind und das Licht des Mondes flackert durch sie hindurch, so daß man meint, der Mond selber führe einen flatternden Tanz am Himmelszelt auf. Und von Ferne, von weit unten her, hört man sie, die Töne, die Musik, die Fuge, die Schattenfuge ! Sie bringt Kunde vom Leben, vom Leiden der Wesen die im Schatten stehen, nicht, oh nein, nicht im Licht, im Schatten, im tiefen Schatten weben und walten und wirken sie ... Wehmut, Sehnsucht und Andacht legen sich wie ein schwerer Mantel um unsere Seele, umhüllen sie, umhüllen sie ganz und treiben sie fort, weit fort, hinaus, hinaus aus unserem Körper gar. Machen sie selbst zum Schatten ... 
und treiben sie hinfort ins Unendliche." 
Ich denke, so wird das etwas mit der „Schattenfuge". Oder ! (BukTom)

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